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17. Februar 2026

Nach Specialized

Geschichte des Schöpfers: Wo Kunst und Fahrkultur zusammenkommen


Bei der S-Works Tarmac SL8 LTD Artist Serie treffen sich drei Kreative aus drei Kontinenten, wobei jeder gegenüber dem weltweit schnellsten Race Bike seine ganz eigenen Ideen, Erfahrungen und Erwartungen mitbringt. Als radfahrende Artists und kreative Radfahrer wurden sie aufgefordert, das Thema „Ein Rad, sie alle zu knechten“ zu interpretieren. Dabei sollten sie ihre ganz eigene Vision einfließen lassen und Designs entwickeln, die von der Bewegung, der Klarheit und dem Feeling inspiriert werden, die sie mit und ohne Fahrrad empfinden.

Erkunde ihre Geschichte und entdecke die Vision, die sich hinter jeder limitierten Edition verbirgt.

Lucas Beaufort

„Träume, Beziehungen, Veränderungen – sie alle beginnen mit einer Aktion. Aber die Initiative ergreifen musst du selbst.“

Kunst, Beziehungen und der Mut, der Welt unvoreingenommen zu begegnen.

Für Lucas Beaufort ist das Radfahren zu einer Art Lebensphilosophie geworden. Überall ist er auf seinem Fahrrad unterwegs. In den Straßen New Yorks, während er an Kreativprojekten arbeitet, und auf langen Reisen, etwa seiner Fahrt von der Normandie herunter bis zur Côte d’Azur. Vom Fahrrad aus erschließt sich ihm die Welt: die Dynamik einer Stadt, die Bewegung anderer Menschen und all die Details, die sonst unbeachtet bleiben würden. Das Radfahren schärft seine Sinne, öffnet seine Wahrnehmung und inspiriert ihn letztlich auch.

Für Lucas gibt es eine natürliche Verbindung zwischen dem Radfahren und der Kreativität. Auf dem Fahrrad kann er klare Gedanken fassen und die Inspiration ergibt sich als Nachempfinden dieses Hochgefühls. Während der Fahrt liebt er den Umgang mit Menschen, indem er sich an deren Tempo anpasst, gemeinsame Augenblicke teilt und mit ihnen die Landschaft durchstreift. Jede Fahrt erweist sich als eine durch die Welt gezogene Linie, als ein Rhythmus, den er später in seine Arbeit integriert.

Das Design seines S-Works Tarmac LTD beruht auf einer einfachen Grundidee, die der Gemeinschaft. Durch seine aus „Cinderella“ entlehnte Figur Gus Gus bringt er zum Ausdruck, worum es ihm eigentlich geht, nämlich um Teilhabe, Fürsorge und menschliche Nähe. Sein Rahmen vermittelt ebenfalls diese Botschaft, mit einer Form, die sich auf Lebenserfahrung, Skate-Kultur und Festhalten an seinen Träumen zurückgreift. Seine ganze Kindheit über wurde ihm gesagt, dass seine Ambitionen unrealistisch seien, aber das Radfahren und seine Schaffenskraft waren letztlich stärker.

Als Specialized ihn aufforderte, bei der Artist Serie mitzumachen, musste er nicht lange überlegen. Da er ohnehin oft mit dem Fahrrad unterwegs ist, hat dieses für ihn eine ganz besondere Bedeutung. Als dann die uneingeschränkte kreative Freiheit hinzukam, schuf er ein mehrschichtiges Design voller Symbolik, das Rider dazu einlädt, diese Kunst auf ihre ganz eigene Weise zu interpretieren.

Lucas hofft vor allem, dass das Fahrrad die Neugierde seiner Besitzer weckt. Dass diese Lust bekommen, das Leben zu erkunden, genauer zu betrachten, Bindungen einzugehen und ein wenig Liebe zu verbreiten. Was sich seiner Meinung nach in dem Wort Hoffnung zusammenfassen lässt. Der Hoffnung, dass die Bewegung uns vereint. Beim Radfahren, aber auch darüber hinaus. 

Rhythmus, Bewegung und Ruhe findet man auf der Straße.

Für Yoon Hyup bot das Radfahren zunächst eine Möglichkeit zum Abschalten, eine einfache Routine, die sich letztlich als essentiell erwies. Wann immer ihm der Druck im Studio zu viel wird, sorgt das Fahrrad für Ausgleich. Frühe Runden im Prospect Park, lange Fahrten nach Nyack und Aufstiege in Seoul auf dem Weg nach Hause – all dies hilft ihm, den Lärm hinter sich zu lassen. Das Fahrradfahren erinnert ihn daran, dass er zuversichtlich und bodenständig bleiben muss, um sich danach wieder offen seiner Arbeit zu widmen.

Auf dem Fahrrad kann er die Gedanken schweifen lassen. Die Straße, der Wind und wahrgenommene Bewegung übernehmen die Kontrolle. Mitunter herrscht eine geradezu unwirkliche Ruhe, während bei einer Gruppenfahrt der gemeinsame Rhythmus überwiegt. Die Inspiration ist nicht erzwungen, sondern kommt ganz von selbst. Farben auf dem Asphalt, matte Schimmer der Stadtbeleuchtung, Schatten und Übergänge sind allgegenwärtig. Im Studio werden diese Eindrücke durch den Pinsel als Rhythmus und Bewegung wiedergegeben.

Yoon Hyup sieht starke Parallelen zwischen dem Fahren und dem bildnerischen Schaffen. Beide erfordern ständige Anstrengung, Beharrlichkeit und Glaube an den nächsten Schritt. Im Studio arbeitet er wie bei einem Etappenrennen, absolviert jeden Tag sein notwendiges Pensum, um am nächsten Morgen die Arbeit wieder aufzunehmen und fortzufahren. Vom Radfahren hat er gelernt, dass Disziplin den Fortschritt ausmacht, und diese Grundhaltung prägt seine Kunst.

Das Design seines S-Works Tarmac LTD leitet sich vom Gefühl ab, das man beim schnellen Fahren durch die Stadt empfindet, ein Gefühl von Ruhe und Präzision, ähnlich der eines dahingleitenden Schattens. Frühe Ausfahrten, nächtliche Stimmung und endlos aneinander gereihte Straßenlampen bilden das Grundgerüst. Diese Energie übersetzt er in Farben, Linien und Texturen. Hierbei arbeitet er zunächst von Hand und anschließend im Brooklyn-Studio zusammen mit seiner Frau, auf der Suche nach immer größerer Perfektion. Verborgene und über den ganzen Rahmen verteilte Elemente sind ein Abbild seiner Fahrerexistenz. Diese reichen von Augenblicken der Ruhe bis hin zu Symbolen der Stärke und der geistigen Kraft, wie sie ihn zeit seines Lebens begleitet haben.

Die Zusammenarbeit mit Specialized war naheliegend. Schon lange davor hatte er die Absicht, das SL8 für sich umzurüsten. Sobald Rhythmus und Richtung in Einklang standen, führte der Rahmen auch seine Bewegungen und die Geschwindigkeit des Tarmac harmonisch zusammen.

Yoon Hyups Wunsch ist, dass der Fahrer die Energie spürt. Dass er den Impuls verspürt, sich aufs Rad zu schwingen, die fließende Bewegung zu erleben, sich bewusst fortzubewegen und vor allem, dass er sicher fährt. Dieses Zusammenspiel lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Synergie, also dem Gefühl, das Fahrrad und Fahrer zu einer Einheit verschmelzen.

Schnelligkeit, Klarheit und der Rausch des Augenblicks.

Das Radfahren eröffnete Parra eine Welt, die er zuvor kaum gekannt hatte. Bevor er sich darauf einließ, beschreibt er sich als Person, die ihre Zeit zu Hause und im Studio verbrachte, also jemand, der sich in seiner Stadt immer in denselben Kreisen bewegte. Seine erste Fahrt auf dem Rennrad änderte alles. Auch wenn er nicht besonders weit fuhr, war er sofort fasziniert. Das Radfahren bot ihm ein Ausbrechen aus seiner engen Welt, um mehr zu sehen und sich mit Bedacht vorwärts zu bewegen. Er erlebte es als Freiheit mit einer Mischung aus Schnelligkeit, die ihn immer wieder in den Bann zieht.

Sobald Parra auf seinem Fahrrad sitzt, empfindet er eine gewisse Ruhe. Er ist dann allein mit sich und der Maschine. Er konzentriert sich auf seine Beine, den Verkehr, das Tempo. Es besteht keine Gefahr, dass er ins Grübeln gerät. Die Inspiration ergibt sich im Nachhinein, getragen von der Euphorie, die auf die Anstrengung folgt. Diese Klarheit findet sich auch in seinen Skizzen wieder. Er ist dann ganz mit sich allein, blendet alle Störgeräusche und lässt zu, dass der Rhythmus seine Arbeit bestimmt. Eine schnelle Fahrt auf dem Rad inspiriert ihn auf ganz ähnliche Weise: der Nebel lichtet sich, und mit klaren Gedanken kehrt er ins Studio zurück.

Auch das Design seines S-Works Tarmac LTD hatte seinen Ausgang in dieser ehrlichen Grundeinstellung. Die Linien sind kurvenreich, handgezeichnet und sofort erkennbar, fest verwurzelt in der visuellen Sprache, die seine Arbeit schon seit Jahren prägt. Er fügte verborgene Schriftzeichen und raffinierte Logo-Elemente hinzu, die jedem aufmerksamen Betrachter sofort ins Auge springen. Das Ziel bestand darin, etwas Modernes und Komplexes zu kreieren, etwas, das dem SL8 würdig ist - ein Fahrrad, das er bereits fährt und liebt.

Die Zusammenarbeit mit Specialized schien eine Selbstverständlichkeit. Schon seit langem war das Tarmac beim aus Nibali, Sagan, Cavendish und Evenepoel bestehenden Peloton sein Lieblingsrad. Als er dann wegen der Artist Serie angesprochen wurde, musste er nicht lange überlegen. Da er selbst ein Tarmac besaß, schien das Projekt lediglich die Fortführung seines bereits bestehenden Verhältnisses zu diesem Fahrrad.

Und den Besitzern eines derartigen Fahrrads wünscht er einfach einen guten Adrenalinschub. Sich voller Lust auf dieses Fahrrad zu schwingen und den Geschwindigkeitsrausch zu erleben. Seine Zusammenarbeit mit Specialized war somit die natürlichste Sache der Welt. Die Fahrkultur inspiriert ihn schon seit Jahren, was dieses Design zu einer Erweiterung von allem macht, was er bereits liebt.